Über Sebastian

Ich freue mich schon wahnsinnig auf den kommenden Sommer.

Im Moment schreibe ich noch an meiner Masterarbeit am Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin. Im Dezember 1990 geboren, wuchs ich in Berlin auf. In den letzten Jahren bin ich viel rumgekommen, auch wenn ich Berlin ausgesprochen gerne habe.

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Direkt nach meinem Zivildienst, der damals noch Pflicht war, bin ich mit meinem guten Freund Christoph einen Sommer lang mit dem Rad durch Südeuropa gefahren. Was eigentlich als Trampingtrip anfing, entwickelte sich sehr schnell zu einer Radtour. Nachdem wir einige Tage entnervt in Venedig und Florenz keinen Erfolg mit dem Trampen hatten, kauften wir uns kurzerhand Fahrräder.

Die nächsten 12 Wochen sind wir dann quer durch Italien, Frankreich, die BeNeLux-Staaten und Deutschland gefahren und hatten eine richtig gute Zeit. Vorher saß ich zwar auch schon viel im Sattel, seit dieser wertvollen Erfahrung ist das Rad jedoch essentieller Bestandteil meines Lebens.

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Seitdem ist viel passiert und ich war noch oft unterwegs. Die Ferien habe ich meistens auf Reisen verbracht, war auf dem Jakobsweg in Spanien und bin durch Osteuropa oder in die Türkei getrampt. Zwischendurch habe ich mal ein halbes Jahr in Schweden gewohnt (hier der Blog). In Asien war ich auch schon, und habe einen deutschen Winter gegen ein paar heiße Monate in Thailand, Kambodscha und Malaysia getauscht.

In den letzten Jahren war ich in einigen Initiativen aktiv, die sich mit den Themen Globalisierung, Konsumkritik und Mobilität beschäftigen. Allen voran bei den Weddingwandlern, die im Berliner Stadtteil Wedding ein nachbarschaftliches, nachhaltiges und konsumkritisches Netzwerk etablieren. Dabei kamen in der letzten Zeit ein paar sehr schöne Aktionen zusammen.

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Im  November 2015 haben wir eine Aktionsreihe für die Europäische Woche der Abfallvermeidung organisiert, ein Lastenrad für den Wedding ist im Stadium seiner Fertigstellung und ein von uns gebauter Lastenanhänger steht allen Menschen im Wedding zur Verfügung, hilft bei Einkäufen und stellt eine Alternative zum Auto dar.

Auch die soziale und nachbarschaftliche Komponente ist uns wichtig, so gibt es zum Beispiel den Tauschring Wedding, eine Art Zeitbörse zum Tauschen von Dienstleistungen (Helfen beim Umzug oder Möbelaufbau, IT-Kram, wasauchimmer). Menschen lernen sich so kennen, und für fast jedes Problem gibt es jemanden im privaten Umfeld, der helfen kann. Außerdem gibt es regelmäßig KüfAs,bei denen Menschen zusammen kochen, essen und sich kennen lernen.

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